Die beliebtesten Online-Bezahlmethoden

Bild: Pixabay

Online-Shopper können oftmals zwischen mehreren Bezahlmöglichkeiten auswählen. Laut einer Umfrage im Auftrag des Bitkom-Verbandes bevorzugen die meisten (42 Prozent) Online-Bezahldienstleister wie Pay Pal, Klarna oder Amazon Payments. 32 Prozent bezahlen am liebsten auf Rechnung. Der Kauf auf Rechnung ist besonders bei Älteren beliebt: Fast die Hälfte der über 65-Jährigen (48 Prozent) würde bei freier Wahl den Kauf auf Rechnung als bevorzugte Bezahlmöglichkeit für Online-Einkäufe wählen. Unter den Jüngeren zwischen 16 und 29 Jahren sagt das lediglich ein Fünftel (21 Prozent).

Grafik: Bitkom

Andere Bezahlverfahren wie Kreditkarte (11 Prozent), Lastschriftverfahren (7 Prozent) und Sofortüberweisung (4 Prozent) bevorzugen nur wenige Online-Shopper. Am wenigsten genutzt (2 Prozent) wird der Umfrage zufolge der Ratenkauf bzw. sogenanntes „Buy Now Pay Later“, also die Möglichkeit, sofort zu kaufen, aber erst später zu bezahlen.

Bernhard Rohleder – Bild: Bitkom

„Konsumentinnen und Konsumenten nutzen bevorzugt Online-Bezahldienste und setzen damit auf einen sicheren, einfachen und schnellen Checkout an der digitalen Ladenkasse“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Mit dem richtigen Mix an digitalen Bezahlmethoden lassen sich für Online-Händler Kauf-Abbruchraten deutlich reduzieren.“ Dabei sind auch branchenspezifische Unterschiede zu beachten. So wird beispielsweise Kleidung vornehmlich auf Rechnung bestellt.

Vereinzelter Missbrauch von Bezahldaten

Das Online-Shopping kann auch mal nicht so klappen wie geplant. So ging knapp die Hälfte (48 Prozent) der Online-Käufer trotz Bestellung schon einmal leer aus. Allerdings wurde ihnen der Kaufpreis zurückerstattet oder gutgeschrieben. Weitere 18 Prozent erlebten das gleiche, haben jedoch kein Geld zurückerhalten. Den Bitkom-Angaben zufolge haben 9 Prozent der Befragten bereits die Erfahrung gemacht, dass ihre Bezahldaten im Anschluss an einen Online-Kauf missbraucht wurden. Insgesamt geben 16 Prozent an, schon einmal beim Online-Shopping betrogen worden zu sein. Um die Seriosität einer Website zu prüfen, lohnt sich daher ein Blick ins Impressum oder in die AGBs.

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