Einblicke in die Expert-Familie – heute: Expert Müller in Nördlingen

Hans Müller hat die Geschäftsleitung an seine Tochter Franziska weitergegeben - Bild: KLINGEBIEL

Bereits seit 14 Jahren ist Expert Müller in Nördlingen Teil der Expert-Verbundgruppe, die seit jeher für beste Partnerschaft steht. Das Familienunternehmen selbst existiert schon seit 1948. Seit 2019 führt Franziska Müller den Betrieb in der dritten Generation. Für sie war bereits früh klar, dass sie das Unternehmen von ihrem Vater übernehmen wird. Mit dem Wandel zum Erlebniseinkauf und dem Fachkräftemangel steht sie heute vor spannenden Aufgaben.

Expert Müller – früher und heute – Bild: Expert

Im Spannungsfeld zwischen Erlebniseinkauf und Fachkräftemangel

Franziska Müller – Bild: Expert

Die enge Verbindung von Franziska Müller zu dem heutigen Expert-Fachmarkt in Nördlingen begann bereits im Kindesalter. Der Handel liegt ihr im Blut, sodass sie ihre Ausbildung darauf ausrichtete, die Nachfolge ihres Vaters antreten zu können. Mit Mitte 20 steigt sie in den Familienbetrieb ein, mit 31 wird sie 2019 schließlich Geschäftsführerin von Expert Müller.

Eins ihrer ersten großen Projekte war der Umbau des Expert-Fachmarkts in Nördlingen, der vor kurzem abgeschlossen wurde. Seitdem ist die vollausgestattete Showküche der Mittelpunkt des Ladens: Alles spielt sich in diesem Bereich ab, sie dient als Treffpunkt für die Mitarbeiter und Kunden. Neben Vorführungen aller Art mit Verkostung werden hier auch Besprechungen abgehalten oder Kunden bedient, die sich bei einem Kaffee beraten lassen und die Produkte testen können. Der Eingangsbereich ist auf einen Erlebniseinkauf ausgelegt.

Die neue Showküche bei Expert Müller in Nördlingen – Bild: Expert

Begleitet werden die Kunden dabei von den kompetenten Mitarbeitern bei Expert Müller. Dazu gehören auch insgesamt sieben Auszubildende, die ihre Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel oder zu Informationstechniker absolvieren und die den Kunden beratend oder in der eigenen Werkstatt unterstützend zur Seite stehen. Die freie Ausbildungsstelle zum Kaufmann im Einzelhandel konnte Anfang August wieder neu besetzt werden – im Gegensatz zum freien Ausbildungsplatz als Informationstechniker für die eigene Werkstatt. „Wir bieten den kompletten Service und beschäftigen in unserer Werkstatt eigens ausgebildete Techniker*innen, die die Produkte unserer Kund*innen reparieren“, erklärt Franziska Müller. „Leider spüren wir insbesondere dort den Fachkräftemangel. Im Gegensatz zur freien Stelle im Verkauf haben wir für unsere Werkstatt keine neue Nachwuchskraft einstellen können. Das ist sehr schade, da die Kombination aus Erlebnis-Fachmarkt und Werkstatt sehr gut funktioniert. Wir sind für unsere Kund*innen eine erste Anlaufstelle für ihre Elektronikgeräte. Das zieht sie aus dem gesamten Umkreis an, da es außer uns kaum jemanden gibt, der diesen Reparaturservice gepaart mit einer kompetenten Beratung bietet.“

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