Grundig stellt Waschmaschinen mit eingebautem Mikroplastikfilter vor

Bild: Grundig

Grundig erweitert seine nachhaltige Produktrange und bietet eine Lösung zur Vermeidung von Mikroplastik im Wasser: die weltweit ersten Waschmaschinen mit eingebautem Mikroplastikfilter. Die neue Technologie filtert bis zu 90 Prozent der textilen Mikrofasern aus dem Waschwasser, bevor diese ins Abwasser gelangen und die Umwelt belasten.

Weltneuheit von Grundig

Allein in Deutschland gelangen jedes Jahr schätzungsweise zwischen 30 Millionen und drei Milliarden synthetische Mikrofasern ins Wasser. Verantwortlich dafür ist fast immer die eigene Waschmaschine. Denn bei jedem Wäschewaschen setzen Kleidung und Textilien bis zu 3.000 Fasern frei, die über das Abwasser in unsere Flüsse, Seen und Meere gelangen. Dort werden die Mikrofasern von Fischen und anderen Meeresbewohnern aufgenommen, können in die Nahrungskette gelangen und am Ende auf unseren Tellern landen. Grundig möchte diesen Verschmutzungskreislauf stoppen und bringt mit der ersten Waschmaschinen mit integriertem Mikroplastikfilter eine Weltneuheit auf den deutschen Markt.

Mikroplastikfilter im Waschmittel-Einschubfach der Grundig-Waschmaschine – Bild: Grundig

Die ersten verfügbaren Grundig Waschmaschinen mit eingebauter Mikroplastikfilter-Technologie sind die Modelle GW7P79419W für neun Kilogramm Wäsche und das zehn Kilo Modell GW7P510419W. Der Filter befindet sich im Waschmittelfach und wird automatisch bei den Programmen Pflegeleicht, Hemden und Outdoor/Sport aktiviert. Mehrmals während des Waschzyklus wird das Wasser durch den Mikroplastikfilter geleitet, bevor es ins Abwasser gepumpt wird. Dabei werden bis zu 90 Prozent der synthetischen Mikrofasern aus dem Waschwasser im Inneren des Filters aufgefangen.

Mario Vogl – Bild: Grundig

„Für uns von Grundig beginnt Nachhaltigkeit zuhause. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und durch innovative Technologien und Produkte unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten. Mit unserer neuen, weltweit ersten Waschmaschine mit integriertem Mikroplastikfilter führen wir diesen Weg nun konsequent fort und helfen dabei, die Verschmutzung unseres Wassers durch Mikroplastik zu reduzieren“, sagt Mario Vogl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Beko Grundig Deutschland GmbH.

Das passiert mit dem gebrauchten Mikroplastikfilter

Abhängig von der Wahl der Waschprogramme hält ein Mikroplastikfilter zwischen drei und sechs Monaten, bevor er gewechselt werden muss. Wann es so weit ist, zeigt die LED-Anzeige im Display des Geräts an. Der Austausch ist für den Verbraucher einfach und in wenigen Sekunden erledigt. Um zu verhindern, dass die vom Mikroplastikfilter aufgefangenen Mikrofasern in die Umwelt gelangen, darf der Filter nicht im heimischen Haus- oder Plastikmüll entsorgt werden. Für die fachgerechte Entsorgung arbeitet Grundig mit einem spezialisierten Recyclingunternehmen aus Deutschland zusammen. Dieses zerlegt den Mikroplastikfilter, der zu 98 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht, und stellt daraus im Sinne der Kreislaufwirtschaft wiederverwendbare Materialien her. Für den Verbraucher ist der Rückversand des gebrauchten Mikroplastikfilters kostenlos. Mehr Informationen zur Abwicklung des Versands, der Bestellung neuer Filter sowie alles Wissenswerte rund um die Mikroplastikfilter-Waschmaschinen stellt Grundig auf einer eigenen Internetseite bereit.

Preis und Verfügbarkeit

Die Grundig Waschmaschine GW7P79419W mit neun Kilogramm Fassungsvermögen ist ab Mai mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 989 Euro im Handel erhältlich. Das Modell GW7P510419W mit zehn Kilo Volumen ist bis Ende Mai erhältlich. Hier liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 1.069 Euro.

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