Bauknecht liefert weitere 1.000 Hausgeräte für Flutopfer

Benjamin Federle (Mitte) überreichte den Scheck über 375.000 Euro im Auftrag von Bauknecht und der Whirlpool Corporation an das DRK, vertreten durch Fabian Becker (Stabstelle Katastrophenschutz, links) und Marc Gross (Landesgeschäftsführer DRK, rechts) - Bild: Bauknecht

Der Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands ist im vollen Gange, doch die Lage vor Ort ist nach wie vor schwierig. Die Bauknecht Hausgeräte GmbH unterstützt die betroffenen Menschen weiter mit Spenden. Die Nachfrage aus den besonders betroffenen Regionen in NRW und Rheinland-Pfalz nach Kühl Gefrierkombinationen, Waschmaschinen und Wäschetrocknern ist weiterhin hoch, erklärt das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Darüber hinaus werden auch dringend Küchenkleingeräte benötigt.

Nachdem der Hausgerätehersteller Bauknecht bereits im August 600 Waschmaschinen, Wäschetrockner und Kühl-Gefrierkombinationen in das Katastrophengebiet liefern ließ, trafen am Montag, den 4. Oktober, über 1.000 weitere Hausgeräte im DRK-Logistikzentrum Euskirchen ein. Damit beläuft sich die Gerätespende von Bauknecht auf inzwischen über 1600 Hausgeräte. Diesmal sollen 58 Trockner, 56 Waschmaschinen und 100 Kühl Gefrierkombinationen der Marke Bauknecht sowie jeweils 400 Toaster und Wasserkocher der Marke Kitchen Aid in den betroffenen Gebieten die Not ein wenig lindern.

Drei Lastwagen brachten die Geräte der Marke Bauknecht nach Nordrhein-Westfalen, aus Belgien transportierte ein weiterer Lastwagen die Kitchen Aid-Geräte. Diese verteilt das Deutsche Rote Kreuz nun direkt an bedürftige Privathaushalte. Auch die Belegschaft von Bauknecht hat sich engagiert und Geldspenden für die Betroffenen gesammelt. Am Ende verdoppelte die Whirlpool Corporation die so zusammengekommene Summe auf insgesamt 11.400 Euro. Damit helfen Bauknecht und die Whirlpool Corporation mit einer Geld- und Gerätespende im Wert von rund 375.000 Euro.

„Die Aufräumarbeiten gehen voran, aber vielen Menschen fehlt weiterhin die Möglichkeit, ihre Grundbedürfnisse zu decken. Daher freuen wir uns, an dieser Stelle einen Beitrag zu ihrer Rückkehr zur Normalität leisten zu können”, erklärt Benjamin Federle, Geschäftsführer und Senior Manager Business HR Northern Europe. „Wir danken auch unserem Speditionspartner Hans Fischer Transport GmbH, der sich wieder unbürokratisch bereit erklärt hat, zwei der drei Lastwagen zu stellen, die die Geräte in das Krisengebiet transportieren.“

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