GfK: Konsumbereitschaft zieht wieder an

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Bild: GfK/Pixabay

Die Stimmung der Verbraucher hellt sich spürbar auf. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen legen deutlich zu, die Anschaffungsneigung verzeichnet moderate Zuwächse. So prognostiziert GfK für das Konsumklima für Juli einen Wert von minus 0,3 Punkten und damit 6,6 Punkte mehr als im Vormonat.

Der GfK-Konsumklimastudie für Juni 2021 zufolge sind die Verbraucher sehr zuversichtlich, wenn es um die Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage geht. Nach dem sprunghaften Anstieg im Vormonat legt die Konjunkturerwartung noch einmal deutlich zu. Der Indikator klettert nach einem Plus von 17,3 Punkten auf aktuell 58,4 Zähler. Dies ist der höchste Wert seit mehr als zehn Jahren.

Steigender Optimismus

GfK-Konsumexperte Rolf Bürkl: „Wir lassen den Lockdown mehr und mehr hinter uns. Stark sinkende Inzidenzen sowie signifikante Fortschritte beim Impfen erlauben immer umfangreichere Lockerungen bzw. Öffnungen. Zudem ist nun auch Urlaub wieder möglich. Dies sorgt für steigenden Optimismus, der sich auch in der besseren Konsumstimmung ausdrückt. So prognostizieren wir für das Konsumklima für Juli einen Wert von minus 0,3 Punkten und damit den höchsten Wert seit Sommer vergangenen Jahres. Im August 2020 wurde mit minus 0,2 Punkten zuletzt ein besserer Wert gemessen.“

Verbraucher noch abwartend

Auch die Einkommenserwartung legt im Juni spürbar zu. Der Indikator gewinnt 14,6 Punkte und weist nun 34,1 Punkte auf. Ein besseres Niveau verzeichnete die Einkommensstimmung zuletzt im Februar 2020 mit 41,2 Zählern, also noch vor der Corona-Krise. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum beträgt das Plus 27,5 Punkte.

Hiervon profitiert auch die Anschaffungsneigung. Der Indikator steigt moderat um 3,4 Zähler und weist aktuell 13,4 Punkte auf. Bei der Konsumneigung sind die Verbraucher noch etwas vorsichtig. Es besteht weiter die Maskenpflicht beim Einkaufen, was die Freude am Einkaufserlebnis noch Grenzen hält.

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