EK bringt Maßnahmenpaket für Kaffee auf den Weg

EK LOW Umsetzung einer Premium-Fläche bei einem Händler (electroplus Dick in Ingelheim)
Umsetzung einer Premium-Fläche bei Electroplus Dick in Ingelheim - Bild: EK Servicegroup
Jochen Pohle – Bild: EK Servicegroup

Kaffee gehört seit Jahren zu den Wachstumsbereichen im Elektrofachhandel und seit  Corona hat das Thema noch einmal richtig an Fahrt aufgenommen. Auch beim Bielefelder Mehrbranchenverbund EK Servicegroup stellt man die Pandemie als Trendbeschleuniger fest. „Die Menschen verbringen aktuell viel Zeit zu Hause, und da Urlaubsreisen oder Restaurantbesuche derzeit wegfallen, ist in vielen Haushalten ausreichend Budget vorhanden, um sich etwas Besonderes zu gönnen,“ erläutert Jochen Pohle, Leiter des Geschäftsfelds EK Home bei der EK Servicegroup.

Fachhandel ist favorisierte Einkaufsquelle

Martin Wolf ist Leiter Vertrieb/Marketing Elektro, Küche bei der EK Servicegroup, Licht. Bild: Martin Kimpel
Martin Wolf, Bild: EK Servicegroup

„Wir haben in den vergangenen Monaten gemerkt, dass der Verbraucher beim Thema Kaffeegenuss zunehmend Wert auf Qualität legt, und die darf auch gerne etwas kosten. Nachgefragt werden vor allem hochwertige Living-Artikel sowie moderne, beratungsintensive Elektrogeräte. Kein Wunder, dass hier der Fachhandel für viele zur favorisierten Einkaufsquelle wird“, ergänzt Martin Wolf, EK Vertriebs- und Marketingleiter für die Bereiche Elektro/Küche/Licht.

Konzept für aktuellen Kaffee-Hype 

Dass der Fachhandel der EK ganz besonders am Herzen liegt, ist spätestens seit der im vergangenen Jahr gestarteten EK Initiative „Starker Fachhandel.  Von Herzen gern.“ hinlänglich bekannt. Für die Verantwortlichen lag es damit auf der Hand, für ihre überwiegend aus dem Fachhandel stammenden Mitgliedsunternehmen ein umfangreiches Maßnahmenpaket auf den Weg zu bringen, mit dem diese bestmöglich vom aktuellen Kaffee-Hype profitieren können.

POS-Vermarktung stationär und online

Herausgekommen ist ein 360 Grad-Vermarktungskonzept, das den Fachhändler auf allen Ebenen unterstützt. Die Maßnahmen reichen von einem hochwertigen POS-Ladenbau-Konzept über Deko-Pakete und individuelle Werbemittel bis hin zu abverkaufsförderndem Content, den der Fachhändler zur Bespielung seiner Online-Kanäle nutzen kann – für die Website genauso wie für seinen individuellen Social-Media-Auftritt.

Premium-Kaffee-Präsentation – Bild: EK Servicegroup

Förderung durch die Geräteindustrie

Mit ins Boot geholt hat man sich dazu auch die Top-Fachhandelsmarken rund um das Thema Kaffee. Ob Vollautomaten von Jura, Nivona und Miele, Kaffeemaschinen von Moccamaster, Siebträger von Graef oder Living-Artikel von den Top-Marken aus der Living-Welt – die Bielefelder Fachhandelsexperten der EK überlassen bei ihren jüngsten Aktivitäten auch auf der Sortimentsebene nichts dem Zufall.

Momentaufnahme aus dem Barista Workshop bei Graef – Bild: EK Servicegroup

Verkaufstechniken trainieren

Abgerundet wird dieses 360°-Paket von Mitarbeiter-Schulungen, in denen es um die Kaffeezubereitung geht, aber auch um Verkaufstechniken. Unterstützung gibt es auch hier seitens der Industrie. So veranstaltete man im April gemeinsam mit Graef einen Online Barista-Workshop mit dem italienischen Barista-Champion Raffaele, an dem die Teilnehmer per Live-Stream dabei waren, da die ursprünglich geplante Präsenz-Schulung in einer Kaffeebar pandemiebedingt nicht stattfinden konnte. Als nächstes steht eine umfangreiche Schulungsreihe mit Miele auf dem Programm, die im ersten Step auf einer eigenen Online Plattform stattfinden und – sobald es wieder möglich ist – um Präsenzschulungen ergänzt wird. Für 2022 angesetzt ist bereits unter anderem eine Vor-Ort-Veranstaltung bei Miele in Gütersloh.

Fokus liegt ganz klar auf dem Premium-Segment. Denn hier kann der Fachhandel seine Beratungskompetenz voll ausspielen und wirklich Geld verdienen.

Eine Botschaft, die bei den EK Handelspartnern, sowohl aus dem Living- als auch aus dem Elektrogerätebereich, sehr gut ankommt. Mittlerweile nehmen über 50 EK Händler an dem neuen Konzept teil, darunter auch viele „Neueinsteiger“, die das Thema Kaffeegenuss gerade erst für sich entdecken. Aus Sicht der EK Verantwortlichen ein mehr als zufriedenstellender Anfang, denn der Rollout des Konzeptes hat gerade erst begonnen.

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