Hemix: Elektro-Hausgeräte wachsen 2020 um 14,7 Prozent

Bild: Gfu/Hemix

Nach anfänglichem Umsatzeinbruch zu Beginn der Corona-Pandemie im letzten Jahr konnte der Gesamtmarkt Home Electronics 2020 mit einem Plus von fast zwölf Prozent abschließen. „Damit hatte zunächst keiner gerechnet“, informiert Kai Hillebrandt, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu Consumer & Home Electronics GmbH, „aber der Corona-Lockdown hat den Markt beflügelt.“

Der Markt der Elektro-Hausgeräte steigerte sich um 14,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wobei die Elektro-Kleingeräte mit einem Wachstum von 21,3 Prozent auftrumpften und auch die Großgeräte satte zehn Prozent zulegen konnten.

Wachstumstreiber Cocooning

Da ein großer Teil des Privatlebens, des Berufs und der Bildung in den eigenen vier Wänden stattfinden musste – und nach wie vor dort stattfindet – war entsprechende technische Ausstattung gefragt. Die Menschen fokussieren sich mehr auf ihr Zuhause und investieren folglich in Produkte der Home Electronics-Branchen. Consumer Electronics-Geräte unterhalten oder stellen Informationen bereit und sind zudem die Verbindung mit der Außenwelt, indem sie die verordnete Distanz überbrücken und die Menschen privat und geschäftlich über das Internet verbinden.

Elektro-Hausgeräte machen das Leben komfortabler und unterstützen bei der Essenszubereitung und der Haushaltsführung. Der aktuelle Home Electronics Markt Index für das Gesamtjahr 2020 zeigt aus diesen Gründen deutliche Umsatzzuwächse in den Produktkategorien Consumer Electronics und Elektro-Hausgeräte. So ist der Home Electronics Markt in 2020 um 11,6 Prozent auf mehr als 47,5 Milliarden Euro angestiegen.

Lufthygiene legt extrem zu

Großer Gewinner der Corona-Pandemie ist der Bereich der Luftbehandlung, der um 153,8 Prozent zulegen konnte. 2020 wurden eine Million Luftreiniger gekauft. Das zeigt, wie wichtig das Thema „saubere, virenfreie Luft in Innenräumen“ für die Verbraucher ist. Allgemein wurde der Markt für Personal Care- und Beauty-Produkte um 5,1 Prozent gesteigert. Geschlossene Friseursalons, Kosmetikstudios etc. führten dazu, dass die Verbraucher selbst Hand anlegen mussten und sich Haarschneider & Co. kauften.

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Kai Hillebrandt. Foto: gfu
Kai Hillebrandt. Foto: gfu

„Wir sind uns bewusst, dass uns das Jahr 2020 mit der Corona-Pandemie eine Sonderkonjunktur beschert hat. Dies wird im laufenden Jahr so nicht wiederholbar sein. Da aber für viele Home Electronics-Produkte weiterhin eine große Nachfrage besteht, sind wir hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung vorsichtig optimistisch für den Gesamtmarkt der Consumer Electronics sowie der Elektro-Hausgeräte in 2021“, erklärt Kai Hillebrandt abschließend.

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