Wie sich Corona auf die Aktionstage im Handel auswirkt

online-shopping. Foto: Pixabay
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Coronamaßnahmen haben große Auswirkungen auf den stationären Handel. Der Onlinekanal bleibt davon unberührt und profitiert weiter davon. Für Black Friday und Cyber Monday heißt das: Sie finden 2020 vor allem online statt. Das zeigen neue Daten des Corona Consumer Check.

Verweildauer in Geschäften und Innenstädten sinkt

Auch wenn der deutsche Einzelhandel – unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – nach wie vor geöffnet hat, hat sich das stationäre Einkaufsverhalten stark verändert.

  • Konsumentinnen und Konsumenten suchen Geschäfte meist mit einem gezielten Kaufvorhaben auf
  • Stöbern und Inspirationskäufe finden weniger statt
  • Jeder Zweite gibt an, sich aktuell kürzer in Geschäften aufzuhalten
  • Nur ein Drittel der Befragten gibt an, sich aktuell genauso lange wie vor der Krise in der Innenstadt aufzuhalten.

Umsatz online steigt weiter an

Die Verschiebung von Einkäufen, die normalerweise stationär getätigt werden, hinein in den Onlinekanal nimmt wieder stetig zu.

  • Entwicklung nach Lockdown: Nachdem die vermehrte Zuwendung gen Online in KW 19, mitten im ersten Lockdown mit 35 Prozent am höchsten war, sank sie in den entspannteren Sommermonaten wieder deutlich auf 22 Prozent.
  • Entwicklung im Herbst: Mit dem Anstieg der Infektionszahlen im Herbst ist diese Entwicklung wieder rückläufig: Konsumentinnen und Konsumenten entscheiden sich wieder mehr dazu, Einkäufe in den Onlinekanal zu verlagern. Aktuell beläuft sich der Wert auf 26 Prozent.

An den Aktionstagen müssen Händler online sein

Die Mehrheit der Konsumentinnen und Konsumenten nehmen die Angebote rund um die Aktionstage Black Friday (67 Prozent) und Cyber Monday (69 Prozent) im Internet wahr.

Aber auch der stationäre Handel wirbt vermehrt mit Sonderangeboten in der sogenannten Cyberweek. Aktuell geben rund ein Drittel der Befragten an, die Aktionstage um den Black Friday auch stationär zu nutzen.

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