ElectronicPartner verbucht rückläufiges Geschäft in 2019

Karl Trautmann ElectronicPartner
Karl Trautmann, Foto: Jochen Rolfes

Für ElectronicPartner war 2019 ein herausforderndes Geschäftsjahr. Die Düsseldorfer Verbundgruppe hat Veränderungen angestoßenen und einzelne Vertriebslinien neu ausgerichtet, was sich auf die Ergebnisse niedergeschlagen hat. Während die internationalen Landesgesellschaften bereinigt ein leichtes Umsatzplus verbuchen konnten, war das Gesamtgeschäft rückläufig.

Die Gründe sieht Vorstand Karl Trautmann neben externen Faktoren in der eigenen Neuausrichtung: „Wir haben wichtige Entscheidungen getroffen, um unsere Fachmarktlinie Medimax wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Dabei sind wir einen großen Schritt vorangekommen, auch wenn das mit einer Verringerung der Verkaufsfläche einherging. Die Qualitätsoffensive 2.0 hat sich derweil erneut als richtiger Weg für den EP:Fachhandel bewiesen, der sich wieder deutlich über Markt bewegt.“

Insgesamt schloss die Verbundgruppe das Geschäftsjahr mit einem Zentralumsatz von 1,516 Milliarden Euro ab. Das entspricht einem bereinigten Minus von 5,1 Prozent zum Vorjahr. Den Angaben zufolge verbuchten die europäischen Landesgesellschaften ein bereinigtes Wachstum von 1,1 Prozent. ElectronicPartner sieht das Umsatzergebnis für Deutschland wesentlich beeinflusst durch die negative Entwicklung im Gesamtmarkt sowie die Insolvenz von Loewe.

„Der technische Fortschritt und die Dynamik des Marktes stellen uns regelmäßig vor neue Herausforderungen„, so Karl Trautmann. „ElectronicPartner begegnet diesen stets offensiv, verantwortungsvoll und mit bewussten Entscheidungen. Daran halten wir fest und sind auch in Zukunft verlässliche Partner in einer spannenden Branche.“

Der Bereich Elektrogroßgeräte wies ein leicht rückläufiges Ergebnis auf. Bei Elektrokleingeräten hingegen ist der Umsatz deutlich gestiegen.

Neuausrichtung von Medimax

Die Großflächenmärkte der Vertriebslinie Medimax werden neu ausgerichtet. Wie die Verbundgruppe mitteilt, verläuft die angestrebte Umwandlung in eine reine Franchise-Organisation planmäßig. Erste Standorte konnten an neue und bestehende Franchise-Nehmer übergeben werden. Dieser Kurs wird auch 2020 fortgesetzt.

EP: mit 8,3 Prozent über Markt

Die Fachhandelsmarke EP: hat sich im abgeschlossenen Geschäftsjahr mit 8,3 Prozent nach eigenen Angaben „besser entwickelt als der Kanal Fachhandel insgesamt„. Damit können die Fachhändler innerhalb der Verbundgruppe bereits seit fünf Jahren wieder Erfolge vorweisen. „Diese Entwicklung und zahlreiche Service-Auszeichnungen sind eine eindeutige Bestätigung dafür, dass unser Konzept beste Erfolgschancen für den qualifizierten Elektrofachhandel bietet“, ist Karl Trautmann überzeugt.

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