Euronics Trendmonitor: Das deutsche Zuhause wird schrittweise vernetzt

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Benedict Kober - Foto: Euronics

Der Euronics Trendmonitor – die jährliche Konsumentenbefragung der Euronics Deutschland eG – zeigt, dass Deutschland schrittweise smart wird. Die Voraussetzungen sind gegeben: 89 Prozent der Befragten verfügen über ein Smartphone, ein insgesamt stabiler Wert.

Smartphone ist die Schaltzentrale

Das Smartphone ist und bleibt die Schaltzentrale des vernetzten Zuhauses und des modernen Lebens. 68 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihr Smartphone kaum noch zum Telefonieren, aber sehr wohl für andere Dinge nutzen. Bereits die Hälfte der Befragten haben ihre Wohnung mit kabellosen Lautsprechern ausgestattet. Steuerungssysteme mit Spracheingabe wie Alexa oder Google Home sind in jedem vierten Haushalt vertreten.

Gerät für Gerät wird Deutschland smart

Die Befragung zeigt: Haushalte in Deutschland werden mit immer mehr Komponenten vernetzt. „Wir erleben es in unserem Alltag als Berater immer wieder, dass unsere Kunden nicht nach vernetztem oder analogem Zuhause unterscheiden. Es geht ihnen darum, Geräte zu finden, die ihr Leben einfacher und angenehmer machen. Keiner kauft ein Produkt, weil es smart ist, sondern weil es einen konkreten Nutzen hat. Deshalb würden viele unserer Kunden gar nicht sagen, dass sie ein vernetztes Zuhause haben, obwohl sie Bluetooth-Lautsprecher besitzen, die sie mit dem Smartphone steuern, einen Smart TV, der mit dem Internet sowie einer Spielekonsole verbunden ist, und vielleicht schon die ersten Geräte mit Sprachsteuerung“, sagt Benedict Kober, Sprecher des Vorstandes der Euronics Deutschland eG.

Hindernisse bei der Vernetzung

Diese Einschätzung bestätigen die Angaben zu den Hindernissen der Vernetzung. 51 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass vernetzte Geräte zu teuer sind. Andere haben generelle Vorbehalte gegen smarte Produkte oder wissen nicht, welche Vorteile sie ihnen bieten. 28 Prozent geben an, dass sie die Installation von vernetzten Geräten für zu aufwändig halten. Gleichzeitig bewerten die Befragten ein vernetztes Zuhause generell positiv. 55 Prozent gehen davon aus, dass Vernetzung eine Zeitersparnis bedeutet. Sogar 79 Prozent erwarten ein bequemeres Leben durch vernetzte Geräte in ihrer Wohnung.

Vernetztes Zuhause bleibt ein Wachstumstreiber

Neben den Aushängeschildern unter den smarten Produkten, wie Blutetooth-Lautsprechern und Smart TV, bieten auch andere Produktgruppen einen klar erkennbaren Mehrwert für Endkunden. Drahtlose Lichtsysteme erfreuen sich beispielsweise steigender Beliebtheit (24 Prozent), ebenso wie die smarte Steuerung von Heizungs- und Klimageräten (17 Prozent). Die Zahl von Haushaltskleingeräten (21 Prozent) sowie großgeräten (21 Prozent) mit smarten Funktionen wird durch Ersatzkäufe in diesem Jahr ebenfalls weiter steigen.

Vertrauen in Fachhandel und Industrie

Wenn es darum geht, smarte Produkte zu kaufen, haben Verbraucher eine klare Vorstellung, wem sie vertrauen können: Die kompetenteste Beratung erwarten Kunden vom Hersteller smarter Geräte selbst (60 Prozent), dicht gefolgt vom Elektrofachhandel mit 52 Prozent.

„Wir sehen hier für das Jahr 2019 nach wie vor großes Wachstumspotenzial. Das hängt allerdings stark von der Weiterentwicklung der Funktionen ab. Die Zahl der Konsumenten, die dem vernetzten Haus positiv gegenüberstehen wächst ständig, auch wenn es noch eine große Zahl von Nutzern gibt, die Sprachsteuerung und Vernetzung für eine Spielerei halten. Das wird sich in Zukunft ändern“, so Kober.

Fachhandel überzeugt bei Trendthemen

Neben dem vernetzten Zuhause vertrauen Kunden auch bei anderen Trendthemen auf den Fachhandel. Bei E-Scootern würden beispielsweise knapp ein Viertel der Befragten die Kompetenz des Elektrofachhandels in Anspruch nehmen, um sich zu informieren. Auch die Installation von Ladestationen für E-Autos beim Elektrofachhandel wird positiv bewertet (70 Prozent) und bedeutet einen Imagegewinn.

euronics.de

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