Home-Appliances-Branche feiert IFA-Jubiläum

Home-Appliances-Branche feiert IFA-Jubiläum

Im Jahr 2004 gab es erste Ideen und Gespräche, der Startschuss für die Beteiligung der Home-Appliances-Branche an der IFA fiel 2008. Aus Sicht der Verantwortlichen eine richtungsweisende Entscheidung. Darauf verwies Hans-Joachim Kamp (Bild), Vorsitzender des Aufsichtsrats der gfu, zur IFA-Auftakt-Pressekonferenz am 24. August in Berlin. Aus anfänglichen Zweiflern seien mittlerweile Fans geworden und dieses IFA-Segment habe sich inzwischen zur größten Messe für Home Appliances weltweit entwickelt. Dieses Jahr stellt die Weiße Ware zum zehnten Mal auf der IFA aus. Im Zusammenhang mit der diese Woche in Berlin startenden IFA 2017 ging Kamp auch auf Markt- und Prognosezahlen der Branche ein.

Er erwähnte, dass sich der Umsatz bei den Elektro-Großgeräten im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten und zweiten Quartal 2016 um 1,3 Prozent erhöht hat. Bei Wärmepumpen-Trocknern A+++ beispielsweise betrug die Zunahme 69 Prozent, bei Einbau-Geschirrspülern A+++ 29 Prozent und bei Kochfeldern mit Dunstabzug stolze 93 Prozent. Die Prognose für 2017 insgesamt liegt bei einer Steigerungsrate von zwei Prozent auf einen Gesamtumsatz bei Elektro-Großgeräten von mehr als 8,1 Milliarden Euro.

Bei den Elektro-Kleingeräten betrug das Umsatzwachstum im ersten Halbjahr 2017 2,6 Prozent im Vergleich zu Q 1- und Q2-2016. Zulegen konnten zum Beispiel Espresso-Vollautomaten um fünf Prozent, Handstaubsauger um 42 Prozent, Roboter-Staubsauger um 43 Prozent und Geräte zur Luftreinigung um sage und schreibe über 100 Prozent. Mit etwa drei Prozent Plus auf circa 3,9 Milliarden Euro Jahresumsatz rechnen die Analysten insgesamt in diesem Jahr bei den Elektro-Kleingeräten. (amü)

www.ifa-berlin.de

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